Termine & Aktuelles

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CEDAW Berichte

Österreich hat sich durch Ratifizierung der Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frauen (1982) dazu verpflichtet, alle vier Jahre schriftlich über die Fortschritte bei der Umsetzung der Konvention zu berichten.

Am 13. Februar 2013 präsentierte Österreich am Amtssitz der Vereinten Nationen in Genf seinen kombinierten 7./8. Staatenbericht und stellte sich dabei den Fragen des CEDAW-Komitees. Danach wurden die abschließenden Bemerkungen des CEDAW-Komitees an Österreich übermittelt:

CEDAW - Abschließende Bemerkungen

CEDAW - Concluding Comments



"Frauenpolitik ist Demokratiepolitik" - Initiative Damenwahl der Unabhängigen Frauenbeauftragten der Stadt Graz

Am 29. September 2013 finden die Nationalratswahlen statt. Rund 52% der Wahlberechtigten sind Frauen ab 16 Jahren. Sie alle haben unterschiedliche Lebensumstände. Daraus ergeben sich unterschiedliche Interessen, Schwierigkeiten und Anforderungen. Die Politik hat die Aufgabe die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Frauen und Mädchen in Graz tatsächliche Gleichstellung in allen Bereichen erlangen.

Unter dem Titel Damenwahl hat eine parteiunabhängige Initiative zahlreiche Forderungen und Ziele formuliert, an Hand derer sich Wähler_*innen orientieren können, wenn es um Fragen der Gleichstellung von Frauen/Mädchen und Männern/Burschen in Österreich geht. Auch viele der Empfehlungen des CEDAW Schattenberichts von Frauen: Rechte jetzt! haben darin Eingang gefunden

Die 23 Themenbereiche umfassende Sammlung ist ab sofort online. Auf der Website www.damenwahl.co.at gibt es das "Damenwahl-Programm" als kostenfreien Download.

Zudem kann online jeder Themenbereich für sich betrachtet, jedes Kapitel einzeln gelesen werden. Die Website bietet ebenfalls Informationen zu den weiteren Aktivitäten der Initiative Damenwahl: z.B. zum Monitoring der Wahlprogramme, den Initiatorinnen, Aktuelles...

Damenwahl ist eine Initiative der Unabhängigen Frauenbeauftragten der Stadt Graz, Thekla - Die Lobby für Frauen und Mitgliedern des Grazer Frauenrats. Die Initiative Damenwahl war bereits 2010 anlässlich der steirischen Landtagswahlen und 2012 anlässlich der Grazer Gemeinderatswahlen aktiv.


 

25.6. 2013 | Wien:

Vienna+20: Women’s rights at stake?! Voices of international women’s rights activists

Bei der zweiten UN-Menschenrechtskonferenz vor 20 Jahren fand das Thema Gewalt gegen Frauen erstmals Eingang in eine internationale Erklärung. Alle 171 teilnehmenden Staaten haben die „Wiener Erklärung“ unterschrieben, in der es heißt: „Geschlechtsspezifische Gewalt und alle Formen sexueller Belästigung und Ausbeutung, einschließlich solcher, die in kulturellen Vorurteilen wurzeln, sowie der internationale Menschenhandel sind unvereinbar mit der Würde und dem Wert des Menschen und müssen beseitigt werden.“ Auf diese Worte sollten sich ab nun Frauen in allen Teilen der Welt ihren Regierungen gegenüber berufen können.

Wir wollen zurückschauen, aber auch nach vorne blicken. Anlässlich „Vienna+20“ laden wir daher herzlich zu einem Gespräch mit Aktivist_innen, die sich auf unterschiedliche Weise und weltweit für Frauenrechte einsetzen. Was hat sich in den letzten 20 Jahren getan? Was motiviert, welche Strategien und Methoden haben sich als nützlich erwiesen? Was fehlt und was braucht es, um ein Mehr an Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen?

Programm (Download deutsch| englisch):

Begrüßung durch Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek

Podiumsgespräch mit

Seidy Salas Víquez, Colectiva por el Derecho a Decidir & Centro de Investigación y Estudios de la Mujer (Costa Rica)

Valerie N. Msoka, Journalistin, Leiterin der Tanzania Media Women Association (Tanzania)

Wendy Harcourt, Senior Lecturer on Rural Development, Environment and Population Studies, International Institute of Social Studies (Australien/Niederlande)

Rosa Logar, Leiterin der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, Aktivistin „Frauenrechte sind Menschenrechte“ (Österreich)

Publikumsdiskussion

Moderation: Ursula Dullnig (WIDE)

Anschließend Buffet und Zeit für informellen Austausch | Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch (mit Dolmetsch) 

Veranstaltungsorganisation: WIDE, Frauensolidarität und VIDC – Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit

in Kooperation mit dem Bundesministerium für Frauen und öffentlichen Dienst und der ÖH Wien

Um Anmeldung bis 18. Juni 2013 wird gebeten: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ; 01-3174031

Zeit: Dienstag, 25. Juni 2013, 19.00 – 20.30 Uhr

Ort: Büro der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst, Palais Dietrichstein

Minoritenplatz 3, 1014 Wien

 


21. 5. 2013 | Wien:

HUMAN RIGHST TALK: Frauenquote, ja, bitte? Quoten diskutiert im Spannungsfeld zwischen frauenrechtlicher Notwendigkeit und Praxis

Die Frauenquote, ob in der Politik, im öffentlichen Dienst, in Aufsichtsräten in der Privatwirtschaft oder in staatsnahen Unternehmen, ist ein aktuelles Thema. EU-Kommissarin Reding’s Vorschlag einer Frauenquote in Aufsichtsräten und die Debatte in Deutschland führen zur Frage: Was tut sich in Österreich bezüglich der Frauenquote?

Das Komitee der UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW) hat erst kürzlich die Umsetzung der Konvention durch Österreich überprüft. Anlässlich der veröffentlichten Ergebnisse des CEDAW Komitees, das unter anderem von Österreich regulierende Frauenquoten fordert, diskutieren Michael FÖRSCHNER (Zentrum für Soziale Innovation), Elisabeth HOLZLEITHNER (Universität Wien), Regina PREHOFER (Wirtschaftsuniversität Wien) und Ulrike WEISH (Medienwissenschafterin und Medienaktivistin) die Frage inwieweit Quoten eine strategische Notwendigkeit sind, um Geschlechterstereotypen und die Diskriminierung von Frauen zu überwinden. Die Veranstaltung wird moderiert von Julia PLANITZER (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt! Weiters möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Videomitschnitte vergangener HUMAN RIGHTS TALK auf zige.tv zur Verfügung stehen.

Im Anschluss an die Diskussion laden die Forschungsplattform “Human Rights in the European Context“ und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk ein.

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit derStandard.at, juridikum, zeitschrift für kritik | recht | gesellschaft und zige.tv statt.
Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .

Zeit: Dienstag, 21.05.2013, 19:00

Ort: Dachgeschoß im Juridicum, Schottenbastei 10-16, 1010-Wien



 

Überprüfung des österreichischen Staatenberichts bei der 54. Sitzung des CEDAW Ausschusses

Im Februar 2013 erfolgte im Rahmen der 54. Session des CEDAW Ausschusses die Überprüfung Österreichs. Bevor der CEDAW Ausschuss die österreichische Delegation bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der relevanten Bundesministerien befragte, konnte auch die Zivilgesellschaft ihre Sicht darlegen. Frauenrechte:jetzt! vertreten durch Julia Planitzer und Rosy Weiss hat dem CEDAW Ausschuss am 11. Februar 2013 den Schattenbericht präsentiert. Der CEDAW Ausschuss hat großes Interesse an dem Schattenbericht gezeigt und viele weiterführende Fragen gestellt. Seit Kurzem sind die abschließenden Bemerkungen des CEDAW Ausschusses veröffentlicht und zahlreiche Forderungen des Schattenberichts wurden aufgenommen.

Im Rahmen dieser Überpüfung hat Frauen:Rechte jetzt! den Schattenbericht um aktuelle Information ergänzt: siehe Addendum to the NGO Shadow Report.

Weitere Dokumente zur Überprüfung Österreichs durch den CEDAW Ausschusss sind auf der Website zur 54. Sitzung zu finden.


 

List of Issues des CEDAW Ausschusses sowie Beantwortung durch Österreich

Im August 2012 erstellte der CEDAW Ausschuss eine Fragenliste ("List of Issues and Questions") zum österreichischen Staatenbericht, der bei der CEDAW Sitzung im Februar 2013 behandelt wird. In diesem Dokument geht der CEDAW Ausschuss, auch vor dem Hintergrund des von Frauen:Rechte jetzt! koordinierten Schattenberichts, auf einzelne Punkte des Staatenberichts näher ein und fordert dazu weitergehende Informationen an. Im November 2012 erfolgte die schriftliche Beantwortung der List of Issues durch die österreichische Bundesregierung. Nähere Informationen



Medienecho zum Schattenbericht (pdf)


 

Pressefrühstück: Präsentation des CEDAW Schattenberichts am 9. Mai in Wien

NGO-Forum CEDAW in Österreich lädt anlässlich der Präsentation des CEDAW-Schattenberichts am 9. Mai zum Pressefrühstück ein.

Zeit: 9. Mai 2012, 9:30 Uhr
Ort: Michl’s Café Restaurant, Raum Karl, Reichsratsstraße 11, 1010 Wien

>>Download Presseaviso

>>Download Pressemappe

CEDAW Fachtagung in Graz

Am 10. Mai 2012 findet anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Ratifizierung der UN Frauenrechtskonvention durch Österreich in Graz eine Fachtagung statt.

Die Veranstaltung wird vom Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz (MRB), in Koopera­tion mit der Unabhängigen Frauenbeauftragten der Stadt Graz organisiert.

Ziel der Tagung ist es, die „Magna Charta der Frauenrechte“ bekannter zu machen - sie richtet sich an VertreterInnen aus Politik und Verwaltung, Interessensverbände und –vertretungen, MultiplikatorInnen, sowie alle Interessierten.

Bei der Fachtagung wird Mag.a Angelika Kartusch von Frauen:Rechte jetzt! NGO-Forum CEDAW in Österreich einen Überblick zum österreichischen CEDAW Schattenbericht 2012 geben.

Zeit: 10. Mai 2012, 9.00–19.00 Uhr

Ort: FH Joanneum, Alte Poststraße 149, HS 15, 8020 Graz

Weitere Informationen und Programm

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