Termine & Aktuelles
21. 5. 2013 | Wien:
HUMAN RIGHST TALK: Frauenquote, ja, bitte? Quoten diskutiert im Spannungsfeld zwischen frauenrechtlicher Notwendigkeit und Praxis
Die Frauenquote, ob in der Politik, im öffentlichen Dienst, in Aufsichtsräten in der Privatwirtschaft oder in staatsnahen Unternehmen, ist ein aktuelles Thema. EU-Kommissarin Reding’s Vorschlag einer Frauenquote in Aufsichtsräten und die Debatte in Deutschland führen zur Frage: Was tut sich in Österreich bezüglich der Frauenquote?
Das Komitee der UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW) hat erst kürzlich die Umsetzung der Konvention durch Österreich überprüft. Anlässlich der veröffentlichten Ergebnisse des CEDAW Komitees, das unter anderem von Österreich regulierende Frauenquoten fordert, diskutieren Michael FÖRSCHNER (Zentrum für Soziale Innovation), Elisabeth HOLZLEITHNER (Universität Wien), Regina PREHOFER (Wirtschaftsuniversität Wien) und Ulrike WEISH (Medienwissenschafterin und Medienaktivistin) die Frage inwieweit Quoten eine strategische Notwendigkeit sind, um Geschlechterstereotypen und die Diskriminierung von Frauen zu überwinden. Die Veranstaltung wird moderiert von Julia PLANITZER (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt! Weiters möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Videomitschnitte vergangener HUMAN RIGHTS TALK auf zige.tv zur Verfügung stehen.
Im Anschluss an die Diskussion laden die Forschungsplattform “Human Rights in the European Context“ und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk ein.
Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit derStandard.at, juridikum, zeitschrift für kritik | recht | gesellschaft und zige.tv statt.
Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an
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Zeit: Dienstag, 21.05.2013, 19:00
Ort: Dachgeschoß im Juridicum, Schottenbastei 10-16, 1010-Wien
Überprüfung des österreichischen Staatenberichts bei der 54. Sitzung des CEDAW Ausschusses
Im Februar 2013 erfolgte im Rahmen der 54. Session des CEDAW Ausschusses die Überprüfung Österreichs. Bevor der CEDAW Ausschuss die österreichische Delegation bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der relevanten Bundesministerien befragte, konnte auch die Zivilgesellschaft ihre Sicht darlegen. Frauenrechte:jetzt! vertreten durch Julia Planitzer und Rosy Weiss hat dem CEDAW Ausschuss am 11. Februar 2013 den Schattenbericht präsentiert. Der CEDAW Ausschuss hat großes Interesse an dem Schattenbericht gezeigt und viele weiterführende Fragen gestellt. Seit Kurzem sind die abschließenden Bemerkungen des CEDAW Ausschusses veröffentlicht und zahlreiche Forderungen des Schattenberichts wurden aufgenommen.
Im Rahmen dieser Überpüfung hat Frauen:Rechte jetzt! den Schattenbericht um aktuelle Information ergänzt: siehe Addendum to the NGO Shadow Report.
Weitere Dokumente zur Überprüfung Österreichs durch den CEDAW Ausschusss sind auf der Website zur 54. Sitzung zu finden.
List of Issues des CEDAW Ausschusses sowie Beantwortung durch Österreich
Im August 2012 erstellte der CEDAW Ausschuss eine Fragenliste ("List of Issues and Questions") zum österreichischen Staatenbericht, der bei der CEDAW Sitzung im Februar 2013 behandelt wird. In diesem Dokument geht der CEDAW Ausschuss, auch vor dem Hintergrund des von Frauen:Rechte jetzt! koordinierten Schattenberichts, auf einzelne Punkte des Staatenberichts näher ein und fordert dazu weitergehende Informationen an. Im November 2012 erfolgte die schriftliche Beantwortung der List of Issues durch die österreichische Bundesregierung. Nähere Informationen
Medienecho zum Schattenbericht (pdf)
Pressefrühstück: Präsentation des CEDAW Schattenberichts am 9. Mai in Wien
Frauen:Rechte jetzt! NGO-Forum CEDAW in Österreich lädt anlässlich der Präsentation des CEDAW-Schattenberichts am 9. Mai zum Pressefrühstück ein.
Zeit: 9. Mai 2012, 9:30 Uhr
Ort: Michl’s Café Restaurant, Raum Karl, Reichsratsstraße 11, 1010 Wien
CEDAW NGO Schattenbericht 2012
>>NGO Schattenbericht Langfassung (deutsch)
>>NGO Schattenbericht Kurzfassung (deutsch)
CEDAW Fachtagung in Graz
Die Veranstaltung wird vom Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz (MRB), in Kooperation mit der Unabhängigen Frauenbeauftragten der Stadt Graz organisiert.
Ziel der Tagung ist es, die „Magna Charta der Frauenrechte“ bekannter zu machen - sie richtet sich an VertreterInnen aus Politik und Verwaltung, Interessensverbände und –vertretungen, MultiplikatorInnen, sowie alle Interessierten.
Bei der Fachtagung wird Mag.a Angelika Kartusch von Frauen:Rechte jetzt! NGO-Forum CEDAW in Österreich einen Überblick zum österreichischen CEDAW Schattenbericht 2012 geben.
Zeit: 10. Mai 2012, 9.00–19.00 Uhr
Ort: FH Joanneum, Alte Poststraße 149, HS 15, 8020 Graz
Weitere Informationen und Programm

